In inklusiven Klassen und an Förderschulen reicht Standardmaterial oft nicht aus. Schüler*innen mit Förderbedarf im Lernen, in der Sprache oder in der emotionalen und sozialen Entwicklung brauchen Material, das zugänglich ist – ohne sie zu unterfordern oder zu stigmatisieren. Diese acht Prinzipien helfen bei der Gestaltung.
Wiederkehrende Elemente geben Sicherheit: Die Aufgabe steht immer an derselben Stelle, jede Aufgabe hat einen eigenen Kasten, Symbole zeigen die Tätigkeit (Stift für schreiben, Schere für ausschneiden). Wer die Struktur kennt, kann sich auf den Inhalt konzentrieren.
Mehrteilige Arbeitsanweisungen („Lies den Text, unterstreiche die Nomen und schreibe sie in die Tabelle“) überfordern schnell. Besser: Jeder Schritt ist eine eigene Aufgabe. So wird die Bearbeitung übersichtlich, und Erfolge werden sichtbar.
Kurze Sätze, bekannte Wörter, ein Gedanke pro Satz, aktive statt passive Formulierungen. Schwierige Fachbegriffe werden erklärt oder mit einem Bild verbunden. Einfache Sprache hilft nicht nur Schüler*innen mit Förderbedarf, sondern auch Kindern, die Deutsch als Zweitsprache lernen.
Zählbilder, Punktefelder, Münzen, Uhren, Symbole – Bilder machen abstrakte Inhalte greifbar. Wichtig ist, dass sie Teil der Aufgabe sind und nicht bloß schmücken. Dekorative Bilder können ablenken.
Ein volles Blatt wirkt bedrohlich. Wenige Aufgaben pro Seite, großzügige Abstände und eine gut lesbare Schrift in ausreichender Größe senken die Hemmschwelle. Schriften für Leseanfänger mit eindeutig unterscheidbaren Buchstaben sind besonders geeignet.
Ein Vierzehnjähriger, der auf Grundschulniveau rechnet, fühlt sich von Aufgaben mit Teddybären zurecht nicht ernst genommen. Die Anforderung kann einfach sein, der Kontext sollte zum Alter passen: Einkaufen, Busfahrplan, Handyvertrag, Kochen.
Jedes Blatt sollte mit Aufgaben beginnen, die sicher gelöst werden können. Ein Feld zur Selbsteinschätzung am Ende („Das konnte ich gut / Das war schwer“) stärkt die Selbstwahrnehmung und gibt der Lehrkraft Rückmeldung.
In inklusiven Klassen sollten alle am selben Thema arbeiten können – auf unterschiedlichen Niveaus. So bleibt gemeinsames Lernen möglich, und niemand wird ausgegrenzt. Material auf mehreren Niveaus zum selben Thema ist dafür die Grundlage.
Solches Material zu erstellen, kostet Zeit. LocalAce unterstützt dabei: Mit niedriger Klassenstufe und der Schwierigkeit „leicht“ werden Aufgaben kleinschrittig und sprachlich einfach, für Klasse 1–4 gibt es automatisch ein Design mit großer, gut lesbarer Schrift, Aufgabenkästen und Motivationsfeld. Dasselbe Thema lässt sich in drei Niveaus erstellen, und als Word-Datei kann jedes Blatt individuell angepasst werden. Spezielle Einstellungen für einzelne Förderschwerpunkte gibt es nicht – die Anpassung bleibt Aufgabe der Lehrkraft, wird aber deutlich schneller.
Mit LocalAce erstellst du Arbeits- und Übungsblätter zu diesem Thema in unter einer Minute – mit Lösung, als PDF oder bearbeitbare Word-Datei, auf Wunsch in drei Niveaus.
Alle Übungsblätter nach Fach und Klasse findest du in der Übersicht.
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