Bedingungssätze – englisch if-clauses oder conditional sentences – drücken aus, was unter einer bestimmten Bedingung passiert, passieren würde oder passiert wäre. Sie werden in Klasse 7 bis 9 schrittweise eingeführt und sind ein Dauerbrenner in Klassenarbeiten.
Jeder Bedingungssatz besteht aus zwei Teilen: dem if-Satz (Bedingung) und dem Hauptsatz (Folge). Die Reihenfolge ist frei. Steht der if-Satz vorne, folgt ein Komma: „If it rains, we will stay at home.“ Steht er hinten, entfällt das Komma meist: „We will stay at home if it rains.“
Typ 1 beschreibt, was wahrscheinlich passiert, wenn eine Bedingung erfüllt ist.
Typ 2 beschreibt Situationen, die unwahrscheinlich oder rein hypothetisch sind – in der Gegenwart oder Zukunft.
Typ 3 beschreibt, was hätte passieren können, aber nicht passiert ist – die Bedingung lässt sich nicht mehr erfüllen.
Der if-Satz ist immer eine Zeitstufe „weiter zurück“ als der Hauptsatz – und im if-Satz steht nie „will“ oder „would“. Diese eine Regel verhindert die häufigsten Fehler.
Manchmal wird zusätzlich Typ 0 behandelt – für Tatsachen und Naturgesetze: „If you heat water to 100 °C, it boils.“ Beide Satzteile stehen im Simple Present.
In höheren Klassen werden Typen gemischt, etwa eine vergangene Bedingung mit einer gegenwärtigen Folge: „If I had taken the job, I would be rich now.“ Hier trifft Typ 3 (if-Satz) auf Typ 2 (Hauptsatz).
Eine hilfreiche Frage: Ist die Bedingung noch erfüllbar? Wahrscheinlich – Typ 1. Unwahrscheinlich oder erfunden – Typ 2. Vorbei und nicht mehr änderbar – Typ 3. Wer so vorgeht, wählt fast immer den richtigen Typ.
Mit LocalAce erstellst du dir Übungsblätter genau zu diesem Thema – passend zu deiner Klassenstufe, mit Lösung zum Selbstkontrollieren. Hast du deine Lösung fertig, prüft der Corvi Hausaufgaben-Check sie per Foto.
Alle Übungsblätter nach Fach und Klasse findest du in der Übersicht.
Übe genau das Thema, das dran ist.
In weniger als einer Minute eingerichtet – komplett kostenlos registrieren.